Sprachscreening für das Vorschulalter
HOGR
Produktinformationen "Sprachscreening für das Vorschulalter"
Das SSV erlaubt eine standardisierte Erfassung des erreichten Sprachentwicklungsstands und damit die Identifikation von Risikokindern im späteren Vorschulalter, die inhaltlich valide, kostengünstig, in sehr kurzer Zeit durchführbar sowie einfach und eindeutig auswertbar ist. Der diagnostische Nutzen des Sprachscreenings ist theoretisch und empirisch belegt. Es stellt eine Kurzform des SETK 3-5 dar und teilt mit diesem Gesamttest inhaltliche und methodische Vorteile. Für dreijährige Kinder besteht die Kurzform aus den beiden Untertests PGN (Phonologisches Arbeitsgedächtnis für Nichtwörter) und MR (Morphologische Regelbildung). Für vier- bis fünfjährige Kinder enthält die Kurzform wiederum PGN und hinzukommend SG (Satzgedächtnis). Die jeweiligen Untertests repräsentieren am besten diejenigen sprachlichen Meilensteine, die eine eindeutige Definition dessen geben, was unter einer Sprachentwicklungsverzögerung zu verstehen ist. Es wird eine valide und zuverlässige Risikodiagnose ermöglicht, sodass die Unsicherheit beseitigt ist, ab wann ein Kind überhaupt als sprachentwicklungsverzögert einzuschätzen ist. Mit dem vorliegenden Screening kann festgestellt werden, ob Kinder mit nicht deutscher Muttersprache (insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund?/?Fluchthintergrund) ein sprachliches Leistungsniveau erreicht haben, das für die späteren schulischen Anforderungen notwendig ist. Die vorliegende zweite Auflage basiert auf der vollständigen Neunormierung des SETK 3-5. Inhaltlich hat sich nichts geändert: die jeweiligen Untertests für die dreijährigen und die vier-bis fünfjährigen Kinder haben sich in der Praxis und auch in der Forschung bewährt. Auf der Grundlage einer deutlich größeren Datenbasis als bei der ersten Auflage konnten jedoch die kritischen Werte und damit die Risikodiagnosen genauer definiert werden. Zukünftig sollten diese neuen Werte Berücksichtigung finden.
| product_form: | PAP |
|---|
Anmelden